Problemanalyse

Zuerst müssen Sie das anstehende Lärmproblem analysieren. Dabei können Sie je nach Aufwand der Berechnung unterscheiden zwischen:

Projektstudien

Hier geht es um die Berechnung der Lärmbelastung an den exponiertesten Empfängern im Rahmen einer Projektstudie, einer Erarbeitung eines Umweltverträglichkeitsberichtes (UVB), eines Strassensanierungsprogrammes etc.

Katasterarbeiten

Die Katasterarbeiten verlangen umfangreiche Lärmberechnungen für ganze Siedlungsgebiete und stellen bezüglich Zeitaufwand und Datenmenge die aufwändigste Aufgabe dar. Die Katasterarbeiten ermöglichen Ihnen allerdings auch, die Funktionalitäten die durch SLIP im Bereich der Darstellung der Ergebnisse angeboten werden, optimal zu nutzen (siehe Modus Darstellung).

Dimensionierung von Massnahmen / Sanierungsplanung

Exponierte Einzelpunkte müssen in einem vorgegebenen Perimeter berechnet und die Auswirkungen von Lärmschutzmassnahmen untersucht werden. Die Berechnungen werden mehrere Mal mit denselben Empfängerpunkten, aber veränderten Eigenschaften (Höhe, Länge und Lage von Lärmschutzwänden, Geschwindigkeit, Belagseigenschaften etc.) der ausgearbeiteten Varianten durchgeführt. Der Modus 3D enthält Werkzeuge, mit welchen Bilder und Videos Ihres Projekts in dreidimensionaler Ansicht erzeugt werden können. Diese Bilder und Videos stellen zunächst eine wertvolle Hilfe für die Beurteilung der ausgearbeiteten Schallschutzmassnahmen dar, können aber auch für Präsentationen bei Ämtern oder Drittpersonen benutzt werden. (siehe Modus 3D).

Baugesuche

Bei Baugesuchen werden repräsentative Einzelpunkte berechnet. Diese Punkte stellen die Fenster der zu untersuchenden Gebäude dar, welche dem Lärm ausgesetzt sind. Damit eine Baugenehmigung erteilt werden kann, müssen die im Gesetz vorgesehenen Grenzwerte an all diesen Empfängern eingehalten werden.

Die Analyse des Projektes ermöglicht Ihnen, ein angepasstes Verfahren für das weitere Vorgehen zu wählen.